Die Zeiten ändern sich und wir uns gleich mit!

 

Die Zeiten ändern sich und wir uns gleich mit!

 

Als ich im April 2009 die Entscheidung getroffenen habe mich selbstständig zu machen, war da natürlich alles bis ins kleinste Detail durchdacht und ich hatte klare Ziele. Perfekter Service, einzigartige Qualität, Pünktlichkeit, Termintreue… Also eigentlich das, was sich jeder Betrieb auf die Fahnen schreibt. Ein typischer Malerbetrieb eben.

 

Was ich damals komplett vergessen hatte in meinen Überlegungen?

Die Erwartungen, die mein zukünftiger Kunde hat und natürlich was ich möchte!

 

Denn sind wir doch mal ehrlich. Die oben genannten Ziele sollten eigentlich in jeder Firma Standard sein. Das erwartet doch ein Kunde von einem Betrieb, egal ob es ein 1 Mann Betrieb oder ein Unternehmen mit 50 Mitarbeitern ist.

 

Nachdem also die ersten Geschäftsjahre vergingen und der Name Malermeister Baumer in Regensburg langsam bekannter wurde, merkte ich, dass viele meiner Kunden mehr wollen als nur einen weißen Anstrich oder eine Raufasertapete.

 

Da schon in meiner Lehrzeit kreative Wandgestaltungen zu meinen bevorzugten Aufgaben gehörten, war die Überlegung diesen Bereich wieder mehr zu bewerben, nur folgerichtig. Dies geht natürlich nicht von heute auf morgen aber wir sind auf einem guten Weg, wie ich finde.

Es ist 2015. Der nächste Schritt in unserer „neuen“ Positionierung am Markt stand an. Nach sehr intensiven Gesprächen mit Volker Geyer, wurden wir Partnerbetrieb des exklusivsten Partnernetzwerks in Deutschland.

Malerische Wohnideen – Die Gestaltungsmaler

Mehr braucht man dazu eigentlich nicht sagen. Es geht um Exklusivität, Innovationen, Teamwork, um etwas ganz Besonderes und Intimes – nämlich um die Gestaltung von Wohnungen, Häusern, Büros, Bars, Restaurants und in erster Linie um Sie, liebe Kunden.

 

Letztlich war diese Entscheidung der nächste logische Schritt auf unserem Weg zum Spezialisten für dekorative Gestaltungsarbeiten. Spezialist, das klingt natürlich sehr gut. Aber was heißt es, nun Spezialist für etwas zu sein?

Wie ich schnell gemerkt habe, reicht es nicht sich auf die Fahne zu schreiben „ich bin jetzt Spezialist für Wandgestaltungen“. Es gibt so viele verschiedene Materialien auf dem Markt. Hier musste ein erstes Portfolio für meinen Betrieb zusammengestellt werden.

 

Zahlreiche Schulungen, die mal schnell tausende von Euro gekostet haben und am Ende nichts brachten, weil entweder das Material eine Katastrophe war oder die zu erzielenden Oberflächen meinen Kunden nicht gefielen. Im schlimmsten Fall sogar beides.

Das nächste was ich lernen durfte: Man muss auch mit Rückschlägen umgehen können. Denn was alles an einer einzelnen Wand passieren kann, lässt sich vorher nie genau abschätzen. Doch genau da kommt der Punkt an dem sich ein Spezialist von einem normalen Handwerker unterscheidet. Wir bleiben am Ball und wenn etwas nicht funktioniert wird solange getüftelt bis es funktioniert und der Kunde zufrieden ist. Nachtschichten, keine Seltenheit.

Sie dürfen mir glauben, dass es zahlreiche Wände oder Böden gibt, die wir mehr als einmal überarbeitet haben. Der falsche Farbton, nicht die gewünschte Struktur erreicht, der gewünschte Metalleffekt ist nicht so wie erhofft. Egal was kommt, es kann immer etwas dazu oder dazwischen kommen.

Doch bis jetzt hatten wir immer eine Lösung für solche „Probleme“.

Spezialist = Problemlöser

Wenn andere schon längst aufhören und sich mit einer weißen Wand zufrieden geben, fangen wir gerade erst an.

Plötzlich tritt ein interessanter Effekt ein. Architekten oder auch Privatkunden fragen mich, ob wir denn überhaupt noch Objekte weiß streichen.

 

Darauf ein klares ja, wenn (und jetzt wird’s interessant) der Preis und dadurch die Wertschätzung passt, machen wir das sehr gerne.

 

Einen Anstrich für 2,80 €/m² inkl. Grundierung wie es mancher Betrieb anbietet, wird es bei uns aber nicht geben. Thema Wertschätzung! Ein großes Thema und sicherlich auch irgendwann mal einen eigenen Beitrag wert.

 

Ein Kunde, nein nennen wir ihn lieber Interessent, der unsere Preise nicht zahlen will, ist nicht unser Kunde! Wir wollen ausschließlich Kunden, die unsere Handwerksleistung, unser Können und unsere überdurchschnittliche Qualifikation wertschätzen. Dazu gehört eben auch die Wertschätzung, wenn es um Preise geht.

Ich vergleiche mich hier gerne mit einem Sternekoch.

 

Ein Sternekoch und ein „normaler“ Koch, kochen beide eine einfache Currywurst.

Schmecken wird sie wohl bei beiden. Der Sternekoch hat aber alleine aufgrund seiner Qualifikation die klare Positionierung um für sein Lé Currywurst auf Blattgold gebettet und auf einem vorgewärmten Teller angerichtet, 30,- € zu verlangen.

 

Ich sag es ganz ehrlich. Mir schmeckt die Currywurst aus der Imbissbude für 4,90 € super gut, aber ab und zu darf es auch mal was Besonderes sein.

 

In diese Richtung geht meine Vision.

 

Klar braucht jeder einen Maler, der mal schnell das Zimmer weiß streicht. Ist ja auch super, dass es so viele gibt die das machen.

 

Aber für das Besondere, für die Lé Currywurst auf Blattgold gebettet und auf einem vorgewärmten Teller angerichtet, da sollten Sie lieber zu uns kommen.

(Ich freu mich schon auf die ersten Mails, wann die Currywurst fertig ist J )

 

Und so komme ich auf meine anfangs gestellten Fragen zurück.

 

Was will mein Kunde, der sich für meine Firma entscheiden soll?

Er will überrascht werden mit neuen Ideen, von innovativen Oberflächen, einzigartigem Design, einem stimmigen Gesamtkonzept und er will eine sympathische und zielorientierte Beratung.

Mein Kunde sucht das Highlight für seine Wände. Anstatt ein teures Bild soll es eben eine Baumer Wand werden. Ein Eyecatcher für jeden Besucher und Gast. Etwas, was nicht jeder hat!

Und was will ich?

Ich will, dass meine Kunden genau das bei mir bekommen. Ich will, dass meine Kunden mir eine Wertschätzung für meine Arbeit entgegenbringen so wie ich ihnen meine Wertschätzung entgegenbringe. Auf Augenhöhe zu kommunizieren und zu stehen, eben nicht der „Dienstleister“ und doofe Handwerker zu sein, der eben nur seinen Dienst verrichtet.

So kam es 2016 zum nächsten Schritt auf diesem Weg.

Ein neues Logo musste her, denn mit Malermeister wird immer der typische „Eimeraufreißer“ verbunden. Eimer auf, Wand weiß. An Design und Gestaltung denkt hier kaum einer.

Also was machen?

Meine erste Idee, ich brauche einen Zusatz zu BAUMER. BAUMER Wohn(t)räume, Wandmanufaktur BAUMER, BAUMER Wohnkultur, BAUMER Kreativ Design bla bla bla…

Ich habe so viele Zusatznamen zu Malerfirmen gesehen, dass ich schon gar nicht mehr weiß was jetzt wirklich kreativ oder abgedroschen klingt. Ich kann es nicht mehr sehen und lesen L sry

Daher: BAUMER (keep it simple)

Nicht mehr und nicht weniger.

Ich brauche keinen Zusatznamen, denn jeder der mich kennt, weiß auch was wir können. Diejenigen, die uns noch nicht kennen, finden uns mit Leichtigkeit im Internet. Wenn sie uns dort gefunden haben brauche ich auch keinen Zusatznamen mehr.

Wer von Ihnen würde bei Google eingeben: BAUMER Wohn(t)räume ?? Wohl keiner

 

Diese Umstellung auf BAUMER ist gerade noch in vollem Gange. Neue Geschäftsausstattung, überarbeitete Homepage und wie in allem streben wir auch hier nach Perfektion. Der neue Firmenbus in edlem Schwarz, die neue Firmenkleidung passend dazu abgestimmt.

Kein weißer Bus, keine weiße Malerkleidung mehr, so das Ziel.

Jetzt kommen die Gestalter und Designer von BAUMER und eben nicht die „schmuddeligen“ Maler.

Das ist die Vision und das ist das Ziel.

Ein harter und steiniger Weg; aber wir befinden uns zum Glück auf einem guten Weg und haben schon eine ordentliche Strecke zurückgelegt.

Wer hätte das im April 2009 gedacht, dass ich mich ein paar Jahre später komplett neu erfinde. Ich sicherlich nicht.

Ich will nicht zu viel verraten, aber es kommt noch sehr viel mehr! Wir fangen gerade erst richtig an, versprochen!

Liebe Leserinnen und Leser, vielen Dank für Ihre Zeit und bis demnächst,

 

Ihr Alexander Baumer

[/mp_span] [/mp_row]

Noch keine Kommentare bis jetzt

Einen Kommentar schreiben